Rüdiger Klotz

Kurzvideo
Brigade war schon wichtig.
erstmal ist es ja so, dass im Werkbau
Die
Leute nach Möglichkeit nicht alle genau reden sollen.
Das heißt da muss sich immer einer auf den anderen
verlassen.
So und die Brigaden, die haben ja natürlich damals,
es ging ums Geld verdienen und nichts anderes.
Und wenn da einer ein bisschen zu schwach auf der Brust
waren, denen haben sie etwas dann schon beigebracht.
Oder sie haben geäxt und haben sich dann in andere Läden
gekümmert.
Aber im Großen und Ganzen haben dann die Truppen immer
zu danken.
Das war doch ein
Zusammengehörigkeitsgefühl,
was die Brigaden hatten.
Ja, freilich, freilich.
Im Salzbergbau im Westen zum Beispiel,
gibt es sowas nicht mit diesen Brigaden.
Da Ist jeder sein
Eigener.
Und irgendwie freundschaftliches Verhältnis zwischen
Vorgesetzten und Untergebenden
Habe Ich dort nicht finden können.
Das war bei der Wiesnöhe auch anders.
Es hat mit keinem Sieg
Gehabt.
Das gab es einfach nicht.
Wenn da einer schafft daher gekommen ist,
da ist genauso mit du angesprochen worden.
Und die Steiger im Westen, bilden sich ein,
sie sind sonst was.
Dass die Menschen Schaden gekriegt haben,
sind sie ihrer Schuld.
Weil sie hätten ja nicht dahin gehend brauchen.
Das ist machbar. Es hat sich niemand gezwungen,
außer in den Anfangsjahren.
Als logisch hier die Russen reinmarschiert sind und haben
gesagt,
jetzt wollen wir uns mal das beraten,
die Landschaft verschwindet
Ist.
Das ist natürlich alles andere als besonders
Gut.
Die Anfangsjahre, nach dem Sommer 1945,
als der Krieg zu Ende
War.
Also die Deutschen haben nicht gesagt,
wir wollen jetzt voran.
Obwohl das bekannt
War, Dass wir hier ORAN haben.
die Fragen sind anwesend.
im Norden der ehemaligen DDR hatten ja hier ORAN
abgebaut und das hat keiner
Gewusst.
Ich habe genug Leute getroffen, die gesagt haben,
ja du hast mit der Wiesnöhe,
das hat man ja überhaupt gemacht.
Das hat die Kooperative überhaupt kein interessiert.
ist sowieso gar nicht mehr gehalten,
weil wurden weitestgehend, so weit wie man das
Konnte.
Also das hier in Thüringen, in Sachsen, die Leute wussten,
was wir hier erbauen, ist ja logisch.
Ich glaube, in Berlin war das schon ein paar Jahre.
Das hatte keiner so richtig auf dem
Schwerpunkt,
Dass wir hier militärisches Zeug verpräziert haben.
Ich kenne ihn zum Beispiel.
habe immer Spaß, deshalb ein paar alte Fotos ausgesucht zu
Haben.
Muss aber dazu Sagen,
Dass es verboten war,
streng verboten, irgendwelche Fotos zu machen.
Das hat mich ja streng zur Zeit keine große Interesse
gemacht.
Von daher standen auch einige Fotos,
aber es ist auch Fotos von den 70er
Jahren.
Jetzt weiß ich nicht mehr, wie man die damals
gemacht hat oder
Ob Es heute rausgekommen hat.
Es ist ja so,
dass man normalerweise irgendwann sich mal damit
beschäftigt, was man machen
Will.
Ich hatte eigentlich,
als ich in der 8. Klasse war,
so gedacht, wenn du zur Haltelsmarine gehst,
dann kommst du auch hier mal raus.
Genau das haben die Gumpels verhindert,
die von Horschenburg, weil
die gewusst haben, dass ich da mit der Parteilinie nicht
so über ihn stimme, wie die das gerne wollten.
Da war es auch nie so ein Quatsch, das mache ich noch nicht.
Und damit hat es sich was erledigt.
Die haben mich zu Hause gesucht.
Die haben gesagt, wir können die ganze Haltelsmarine wir
alles hin. Aber
Offensichtlich Habe ich den politisch nicht
gut gemacht.
Also ich habe, aber das war privat,
privaterweise öfters russische Kontakte gehabt,
allerdings nicht bei der
Rismut.
Also bei der Rismut,
da haben wir gegen Horsenburg getroffen.
Jedenfalls derzeit wurden wir heute da nicht
Mehr.
Vielleicht in den oberen Etagen,
dass da noch ein paar umgesessen haben,
die denen gesagt haben, wie die Planerführung zu sein hat.
Das könnte möglich sein, aber unterdach,
da ist mir keiner dabei gelaufen.
Und ansonsten wurden die Objekte auch
Von Deutscher Polizei überwacht.
Da kam mir keiner zu rein und aus, wie er gerade lustig ist.
Man hat eine praktische Ausbildung, aber es ist nicht
so, dass wenn man die hinter sich hat,
dass man dann automatisch Bergmann ist.
Was bringt dann die Zeit mit sich?
Also die Routine, Erfahrungen, man sagen muss,
man kann nicht sagen nach zwei Jahren Ausbildung,
ist ein fertiger Bergmann, geht nicht.
Die Ausbildung selber, war ich im
Geran.
Ich bin jetzt derzeit im Zwölften und das ist gar nicht
so weit weg von mir.
Ein bisschen Sprengarbeit oder sowas machen die dort glaube
Ich,.
Sprengausbildung, was ohne Praxisbezugung natürlich nicht
funktioniert.
Also ich habe jetzt viel,
Jahre als Sprengmeister gearbeitet, ohne
Besten.
Da brauchen Sie doch Erfahrungen.
Wir sind im zweiten Lehrjahr.
Ab dem zweiten Lehrjahr sind wir schon aus Brigaden
aufgeteilt worden in den Schächten. Und da gab
Es
Lehrfacharbeiter, die also Lehrlinge mitnehmen konnten.
Meistens waren dann zwei Hauer vor Ort und ein Lehrling.
Und ich habe das selber zuholt und später dann als
Lehrfacharbeiter mitgearbeitet.
heißt, ich habe auch Lehrlinge gekriegt und musste denen
zeigen, wo es da unten lang geht.
Und ich muss Ihnen auch ehrlich
Sagen, Die meisten sind nicht
Geblieben.
Nach der Ausbildung waren die sogar weg.
Die Praxisausbildung da gab es extra einen Lehrrevier für
die Lehrlinge aus dem ersten Lehrjahr. Die haben
Bakker
Gelernt und die
üblichen Arbeiten sind dort mal vorgeführt worden.
Das so richtig ausbildungsmäßig was
dann in der
Praxis
Bei den Lehrfacharbeiter
in den Brigaden.
Und da durften die Leute noch acht Stunden
Mitmachen.
Aber denkst als Lehrling haben Sie noch
keinen Devotatschnaps
Bekommen?
So, Schokolade als
Ersatz.
Aber jetzt sind aktive Däden bei der ISMUT.
Wenn Sie dort als Hauer gearbeitet haben,
dann haben Sie die Nase voll
gehabt. gab es ja auch noch ein
Privatleben.
Das heißt, da ja keiner gekommen,
nicht in die Wohnung tapiziert hat.
Das musstest schon mal selber machen.
Wenn Sie in den Garten gehen wollten,
da in den Dungaloren zu bauen,
das hat die Notkehler gemacht.
musstest du selber machen. Alles wie
Nebenbei.
Das war aus einer hohen Sicht das verhältnismäßige Bild.
Wenn man gegen Parteien betrieben war,
war es unbedingt schwierig,
die Urlaubsplätze heranzukommen. Aber man hat
Schon
Ab und zu auch mal in den Urlaubsplatz gekriegt,
ein großes Ziel.
Wie soll das gewesen sein? Bei ISMUT
Kann Man unter den Kopf völlig auflegen.
Und ansonsten mit der Gamilie machen,
was man noch eigentlich zu machen will.
Man müsste nicht früh zu irgendeinem Appell kommen.
Das war schon alles vernünftig.
Das schönste war, wenn Sie nach Zinnowitz gekommen sind,
weil die Inbräder die immer glückweise entgegenrufen haben.
Weil Zinnowitz war voll in Rüssen gelandet.
Da war eben bis jetzt zwei Reiten von ISMUT belegt.
Gefühlsmäßig. Wir haben dann eine Neubauwohnung gekriegt.
Meine Kinder hatten auch in der Strasse von ISMUT.
hatten Ferien und durften es mit mir in der ISMUT-Küche
essen gehen.
Wir hatten auch in Gera in ISMUT-Küche mehrere oder
Sogar.
Eine war in Biedlach,
in der alten ISMUT-Schule.
hatten sie auch eine neue Dame.
Sie hatten das riesige Alter, was dort steht.
früher ISMUT-Währlingswohnung daheim.
Das war alles voll mit ISMUT-Währlingen.
Und meine Kinder in dem Alter die fanden das ganz gut.
Es gab immer sechs sieben verschiedene Gerichte.
Essen haben wir nicht genug gehabt.
Und das war billig Kann man damit nicht vergleichen.
Da muss man natürlich auch dazu sagen,
ich habe dort meinen Bungel da gebaut,
da hat mich ISMUT ganz schön
Unterspitzt.
Mit Baumaterialien.
Die waren ja knapp.
Na ja, entsprechenden Leute kannte ich
Auch.
Oder auch meine freilich Extra-Schicht eingelegt hat. So
Namens.
Das ist so geraten wirklich, die Hauberbrigaden,
hatten übertrieben viel präzise breiten Schnaps zur
Verfügung.
Für meine Zahlen in einem normalen Monat sechs
Liter.
Das Sind umgerechnet acht
Flaschen. Die
Können Sie nicht wegzünden.
Manche haben das geschafft.
Die gibt es halt gar nicht mehr, die Leute.
Aber Wir haben das schon gelegentlich auch als
Zahlungsmittel eingesetzt.
Aber alle geworden ist der Schnaps trotzdem.
Also eine Flasche habe ich noch.
Die Geschichte ist,
dass es dort sein erstes Mal bei Dresden wieder einen Streik
Gab.
Und da ging es darum,
die Kumpels das war 1990,
die dort Röstschäden einigermaßen abzuführen.
Und das war glaube ich, ein 24-Stunden-Streik.
Und das war in Schnurrschau.
Das wurde übrigens
Von Meinem damaligen Kumpel, man reinhörten gemacht
Worden.
Weil der war nämlich von der Waffenschnurrschau. ist sehr
Seltsam.
Also ich habe deswegen gewonnen. Und auch wurde es mir von
Dem,
Was mich als Kinderwelt zusammengebrochen hat,
habe es ja vorhin schon mal gesagt, ich war eigentlich
Froh,
Mit der Meinung, dass ich nur keine Nachtschichten mehr
machen muss und sowas was logisch,
körperlich doch relativ anstrengend war.
wie gesagt, dann bin ich schon mal eben dort
Raufgekommen.
Und in Dresden war alles noch viel schlimmer.
Viel schlimmer als das.
Ich habe erst in der noch mit Streikern gearbeitet.
Ich habe zu Hause eine Deutschlandkarte,
das sind überall drin, bitte.
Wo Ich gesprengt habe,
wo ich als Bergmanger gearbeitet habe.
Aber das war eine ganz interessante Sache.
Da könnte ich Ihnen heute noch auf die Minute erklären,
was da alles abging.
Also wir hatten hier gerade eine Demonstration im Jahr,
die immer Donnerstag stattgefunden hat.
Und das ist hier bekanntlich am Donnerstag gewesen,
am Samstag da war ich mit meiner Familie schon im Westen,
aber ich war lange nicht der Einzige.
Am Montag war die Wismut
Leer.
Die paar, da nach gearbeitet haben, die konnten
so bremschen.
Die waren erstmal alle fort.
Bei den Messen die da über die Grenze sind,
bis die wieder zurück waren,
da waren wir zwei Wochen dahinter.
Und ja, dann
Freilich,
Dann wurde erstmal nochmal weiter gearbeitet,
und das hat sich dann angedeutet,
Dass Die Russen das Zeug nicht mehr kriegen.
Dann wussten wir ja
Schon
Jahre vor der Wende,
dass die Vorräte hier zu Ende gehen, viel tiefer
Lagern,
weit
Über Weltmarktpreise produziert worden sind.
da, 100 Prozent im Tagebau rausgeholt sind,
sind immer 1.000 Meter Tiefe
Umgeheuert,
Ökonomisch unvertretbar.
Und da war es ziemlich logisch, dass Irgendwann,
das mit Feierabend
Macht,
Dass sie hier saniert werden weil es ja gut ist dass steht
auf einem anderen Bett,
dass 5.000 Leute die ganze Zeit nicht
Sanieren.
Also gab es dann die
Alternative,
Das Arbeitsverhältnis hier zu bilden,
sich was zahlen zu lassen.
da gab es
eine, wie soll jetzt
Sagen,
Da gab es ein Geld dafür, für die Leute,
freilich gegangen sind, und
so viele Jahre schon auf dem Publikum hatten,
also die haben eine Entschädigung bekommen.
Könnte ich auch sagen, wie oft die waren,
aber das ist jetzt mal nicht so relevant.
Und da musste man sich um etwas nach Essen kümmern.
Und da ich alles gebildeter Schneider war,
war das nicht allzu schwer am besten,
irgendwo was zu finden.
Aber wie gesagt, es war halt nicht mehr zu Hause.
Das war nicht schmerzhaft,
das war schmerzhaft auf der Autobahn,
diese ehemaligen langen
Fahrten.
Bei mir ist es schon in Ordnung,
wie das bei dem Raum ist weiß ich nicht.
Für so etwas hätte ich gar keine Zeit gehabt.
Wenn ich so ab und zu mal noch jemanden treffe,
dann reden wir schon mal über dieses Verhältnis noch.
Aber wie gesagt, es sind nicht mehr viele.
Das ist selbstverständlich gar nicht das.
Das ist aber oben, weil das die Lehrlinge
die der Ausbildung am ersten Tag waren lernen mussten.
Sehr gut. Also ich habe mir das auch bei Monoburg
Hier Unter Tage
Machmodulationen Angeguckt.
Kommt das auch ziemlich nach. Sehr schön.
Es ist ja nämlich so,
dass man da ganz weg ist vom Roten Ort.
Das heißt,
ich war später nach einem anderen Bergberg und habe dort
auch mal einen Blick auf das Oberbergwerken.
Ich war die Leute die dort die Führung machen,
wenn nicht direkt dort gearbeitet haben.
dann manchmal gelegentlich ein bisschen kürzer aus,
was eigentlich bergmännischer Unsinn ist.
Aber es wird mir in der Regel gut dargestellt.
Man ist ja da nicht weg.
Da gibt es einen Spruch, immer Bergmann, immer Bergmann,
da ist schon was dran.
Man hat doch alles genommen, was man
Macht.
Wenn jemand zu blöd war zum Mauen,
der hat sich das immer zeigen lassen, dann geht es.
Weil die Leute, die anarbeiten, gewöhnt.
Und die scheuen auch genau.
Auf jeden Fall Ich glaube, das das,
was die Leute gemacht haben
Keine passenden Transkriptstellen gefunden.
Lebenslauf
Rüdiger Klotz, geboren in Gera, wollte als Jugendlicher Rockmusik hören – und eigentlich gar nicht zur Wismut. Zwischen ihm und seinem eigentlichen Berufswunsch steht die Stasi. So wird er „Hauer mit Abitur“ – und wird nach einem anschließendem Studium auch Steiger! Auch nach der Wende „sprengt“ Rüdiger Klotz im bundesdeutschen Bergbau. Viele seiner alten Kollegen leben heute nicht mehr.
Gesamtinterview
Ich bin gebürtiger Geraer, bin
in 1953 Gera geboren, bin hier auch groß geworden. Und hier zur Schule gegangen und später auch zur Wismut, notgedrungener weise.
Notgetrogenerweise,
Das war nicht mein
Plan,
aber gegen meine damaligen Pläne hat die Stasi
was gehabt.
Und darum habe ich später bei der Wismut
meine Berufsausbildung mit Abitur gemacht und bin dort auch hängengeblieben. Ich habe eine Bruder und eine Schwester.
Die Schwester wohnt noch in Gera, aber mein Bruder wohnt in
Berlin. Ja, eigentlich sind meine Kinder alle in den gebrauchten Bundesländern untergekommen.
unterbekommen.
Logischerweise, weil zu der Wendezeit,
als die lernen mussten,
so wie sie jetzt, da war hier nicht viel los.
Gute Frage,
mein Vater, der war eher parteipolitisch engagiert und auch dementsprechend eingesetzt. Meine Mutter eher nicht, die hat als Verkäuferin gearbeitet. Ich
hab’s schon erwähnt:
Ich habe einen Berufsausbildung gemacht mit Abitur nach dem Abgang der 10. Klasse und das habe ich bei Wismut gemacht. Und dann
erst mal als Hauer
gearbeitet
und später habe ich noch weiter Bergbau studiert und bin dann
zum Steiger aufgestiegen,
was mir dann auch im Westen geholfen hat,
nachdem die Wismut hier flach lag.
Irgendwas musste man nach der
10ten Klasse ja machen,
mein eigentlicher Berufswunsch, das hatte ich ja erwähnt,
da hatten gewisse Leute was dagegen.
Und dann war die Möglichkeit bei der Wismut zu
lernen, weil man dort das meiste Geld verdient. Vollkommen logisch. Ganz normale
DDR-Jugend. Was hab ich gemacht?
Das was alle gern gemacht haben. Rockmusik gehört, dann den Mädels auflauern, das gehört das war das gut.
Hat alles geklappt, das war wundervoll.
dazu. Wunderbar. Kann mich da nicht beschweren.
Die ersten 10-12 Jahre als Hauer. Direkt vor Ort im Abbau.
Ich habe sozusagen Uran abgebaut. Ja,
die Lehre, die hat
1970 begonnen, ging 3 Jahre. Hatte dann die große Freude unser Land bei der Armee zu verteidigen. Und
danach, 1975 im Frühjahr, bin ich zur Wismut zurückgekehrt. Acht Stunden Dreck. Ohne Pause.Ja,
die Wismut, das ist ja der allgemein bekannt, die haben im
drei Schichtsystemen gearbeitet. Also von Montag bis Freitag, Früh-, Spät- und Nachtschicht und jeweils acht Stunden. Da
kann man sich leicht ausrechnen, wenn die Frühschicht
früh um sechs begonnen hat, musste man schon mal um vier auf der Matte stehen. Weil da waren Anfahrtswege.
Dann musste man sich ja noch umziehen, entsprechend Bergbaurecht. Und dann war Seilfahrt. Wenn man die verpasst hat, war Feierabend.Das bedeutet an dem
Entsprechend gab man Recht. Und dann war es einfach.
Wenn man die verbessert, war Feierabend. Tag kein Lohn.
Und das haben Sie zweimal gemacht und sind als sie im Winter lassen wurden. entlassen worden. Also, das durfte man nicht.
Wenn man keinen guten Grund dafür hatte. Ne, leider nicht. Ich
muss ehrlich sagen, die meisten sind gestorben. Ich kann erst mal sagen, was nicht der Grund war.
Ich war ein bisschen enttäuscht von der Mettenschicht,
weil die mir zu viel über Wismut von Heute erzählt haben. Das interessiert die alte Wismut-Garde eigentlich überhaupt nicht.
Wenn es jetzt nicht mehr angeht, was die da Haben. nicht. Wir haben den Dreck hingemacht
und die halten sich daran fest, den wieder
wegzumachen.
Ansonsten hatte es den Vorteil gehabt,
dass ich tatsächlich mal noch ein paar alte Kumpels getroffen haben. habe. Nicht viele, aber paar, aber
war interessant. Außerdem, Bergbau Tradition, einmal Bergmann, immer Bergmann. Dann geht man da hin.
Rein. Erwartet man von sich selbst. Sagen wir mal
so,
die meisten Leute haben gewusst,
dass wir von Strahlung ausgesetzt sind.
Es ist aber in den 1970er Jahren nicht
mehr so
extrem behandelt
worden, wie noch am Anfang, die
Bewetterung, die Belüftung der Grubenbaue
war wesentlich besser,
dann durfte nur noch mit Wasser gebohrt werden,
also nicht noch trocken, so wie früher.
Die Strahlenbelastung,
wenn sie zu hoch war in manchen Gebieten,
das ist auch überwacht worden,
das kann ich bestätigen,
dann durfte man nicht allzu lange dorthin,
also sagen wir mal vier Wochen, und dann sind die Leute ausgewechselt worden. So hab ich’s erlebt.Ja, das Erledigt.
haben die schon gewusst.Die waren zufrieden, da habe ich sie auch genehmigt. Ja, ich muss mal so sagen, allein vom finanziellen her, mit anderen von finanziell nähern wird anderem die Tätigung verglichen.
Bürgerinnen und Bürgern, da waren wir schon relativ privilegiert. In Stadtmitte, aber ja dann später schon. Klar,
wir haben auch irgendwann, auch wenn wir nicht in der Partei waren, haben wir eine Neubauwohnung gekriegt. Gab’s schon. Aber muss man mal
ehrlich sagen,
der ist auch oftmals vernachlässigt
worden, auch von mir. Kann mir nun eh keiner mehr an die Karre pissen, also kann man das auch zugeben. Ansonsten:
Ja, Gesundeitlich. entweder man konnte das oder man konnte das nicht.
Ja, man kann sich dran gewöhnen, das muss man schon mal
so sagen. Und
Leute, die das gewohnt sind,
jeden Tag acht Stunden voll durchzuknüppeln,
durchzuknippeln,
die schaffen das auch.
Allerdings muss ich auch dazu
sagen, als dann die Wismut weg war, oder besser gesagt,
ich von der Wismut weg,
was ja ziemlich logisch war nach der Wende,
dass das irgendwann passiert, hatte ich mir auch gedacht:
Gott sei Dank keine Nachtschichten mehr und
nicht mehr so anstrengend,
aber ich bin anschließend im Tunnelbau gelandet und
das ist noch viel
schlimmer,
viel schlimmer, weil dann wird 12 Stunden
durchgearbeitet. Also
ich habe dann die Wismut-Arbeit
später als Klacks
empfunden.
Wenn sie das machen, zwölf Stunden,
und das zehn Jahre lang, dann ist das hier Pilipade. Pillepalle.Ja, kleinere Unfälle.
Das passiert schon, ja. Mal.
Aber richtig große, schwere, tödliche Unfälle. Also bei …in Ibelien.
meinem Bereich eigentlich, Gott sei Dank.
Also das konnte man weitestgehend abwenden,
obwohl das auch manchmal
wirklich
knapp dran war, also es gab schon Zusammenbrüche,
wo man gedacht hat, Gott sei Dank waren wir jetzt
nicht hier. Nein, garantiert nicht.
Und es war auch immer ganz gut, die Zeit,
als ich dann als Steiger gearbeitet habe,
dass bei mir auf der Schicht nichts passiert ist. Das muss nicht unbedingt an mir umgelegen. Also
liegen. Die Gefahr, dass irgendwas zusammenbricht,
was nicht zusammenbrechen soll, die bestand eigentlich immer.Ach, das haben
wir auch später im Salzbergwerk erlebt, im Kupferbergwerk, Bergwerk ist Bergwerk. Das fordert seine Opfer.Brigade war schon wichtig.
Also erstmal ist es ja so,
dass im Bergbau die Leute nach Möglichkeit nicht alleine
arbeiten sollen. Das heißt, man muss sich immer einer auf den anderen verlassen.
Und die Brigaden, die haben natürlich ja damals das
Geld verdient, nichts anderes. Und wenn da einer ein bisschen zu schwach auf der Brust war, da haben die das dem schon beigebracht. Der wurde dann
sozusagen geext. Da haben sich dann andere Leute gekümmert.
Aber im Großen und Ganzen hat die Truppe
gut zusammengehalten. Das
war doch ein
Zusammengehörigkeitsgefühl, was die Brigaden hatten. Ja, freilich.
Im Salzbergbau im Westen
da gibt’s sowas nicht, mit diesen Brigaden,
da ist jeder sein
eigener.
Und irgendein freundschaftliches Verhältnis zwischen
Vorgesetzten und Untergebenen
habe ich dort nicht finden können.
Das war bei der Wismut anders.Das
hat schon alleine das ausgemacht, dass es bei der Wismut kein “Sie” gab. Das gab es einfach nicht.
Wenn da ein Schachtleiter gekommen ist,
der es genauso mit “Du” angesprochen
hat, und die Steiger im Westen, die bilden sich ein, sie
sind sonst was.
Dass die Menschen in Schaden gekriegt haben,
sind sie selber Schuld, weil sie hätten ja nicht dahin gehen können. Das ist ja klar. Es hat sie niemand gezwungen,
außer in den Anfangsjahren. Als wirklich hier die Russen reinmarschiert sind und haben gesagt: so jetzt, jetzt holen wir uns mal das Uran.
Dass die Landschaft verschandelt ist. Das ist natürlich alles andere als sonderlich gut. Die
Anfangsjahre sind 1945 nach als der Krieg zu Ende
war. Also die Deutschen haben nicht gesagt, wir wollen jetzt Uran abbauen. Obwohl das bekannt
war, dass wir hier Uran haben. Aber die Aber die Fragen sind mal nur hätte, Frage ist immer, also z.B. die Leute aus dem Norden der ehemaligen DDR, “Wo habt
denn ihr hier Uran abgebaut?!” das hat keiner
gewusst.
Ich habe genug Leute getroffen, die gesagt haben,
ja, du warst bei der
Wismut.Naja, das hat die überhaupt
Na ja, das hat mich überhaupt gehört,
nicht interessiert. Das ist sowieso geheim gehalten worden, weitestgehend, so weit wie man das konnte.
Also dass hier, im Thüringer Raum und in Sachsen,
die Leute wussten, dass man hier abbauen ist logisch. Aber ich glaube in Berlin war da schon Feierabend.
Das hatte keiner so richtig auf dem Schirm, dass man hier militärisches Zeug fabriziert. Ich nenne Ihnen ein Beispiel. Ich habe zum Spaß ein
paar alte Fotos rausgesucht, heute. Ich muss aber dazu
sagen, dass
es verboten war, streng
verboten, irgendwelche Fotos zu machen. Das hat natürlich dann zur Wendezeit an und für sich keinen groß interessiert mehr.
Von daher stammen auch einige Fotos,
aber ich habe auch Fotos von aus den 70er-Jahre, weiß gar nicht mehr, wie wir die gemacht haben, damals. Ich habe sie heute rausgekramt.
Es ist ja so,
dass man sich normalerweise irgendwann damit
beschäftigt, was man mal
werden will. ich hatte eigentlich so, als ich in der 8. Klasse war, so gedacht,
wenn du zur Handelsmarine gehst,
dann kommst du auch hier mal raus.
Und genau das haben die Kumpels verhindert,
die von Horch- und
Guck , weil die halt gemerkt haben oder gewusst haben,
dass ich da mit der Parteilinie nicht so übereinstimme, wie die das gerne wollen. Ja ne, so nen Quatsch, sowas mache ich nicht.
Und damit hatte sich das erledigt. Die haben mich zu Hause besucht.
Die haben gesagt, na gut, können wir
drüber reden, kriegen wir alles
hin. Aber offensichtlich war ich denen politisch nicht gut genug.
Ich hab, aber das war privaterweise
öfters russische Kontakte gehabt,
allerdings nicht bei der Wismut.
Also bei der Wismut, da haben sie keinen Russen getroffen,
jedenfalls in der Zeit, in der
wir gearbeitet haben, nicht mehr. Vielleicht, in den oberen Etagen das dann noch ein paar rumgesessen haben, die denen gesagt haben, wie die Planerfüllung zu sein hat.
Das könnte möglich sein, aber unter
Tage, da ist mir keiner über den Weg gelaufen. Und ansonsten wurden die Objekte ja auch von deutscher Polizei überwacht.
Da kam keiner so rein und raus,
wie auch gerade lustig ist.
Man hat eine praktische Ausbildung, aber es ist nicht
so, dass wenn man die hinter sich hat,
dass man automatisch Bergmann ist. Das bringt dann die Zeit mit sich, also die Routine und Erfahrungen, die man sammeln muss.
Man kann nicht sagen, nach zwei Jahren Ausbildung, dann ein fertiger Bergmann. Geht nicht.
Die Ausbildung selber, die war ja in Gera. Ich wohn jetzt zur Zeit in Zwötzen, das ist gar nicht so weit weg.
Bisschen Sprengarbeiten, das machen die da glaube
ich noch,
Sprengausbildung
was ohne praxisbezogen natürlich nicht funktioniert.
Also ich habe jetzt viele, viele Jahre als Sprengmeister
gearbeitet, dann auch im Besten. Westen. Da brauchen Sie Ihre Erfahrung.
Ja, wir sind im zweiten Lehrjahr. Im
zweiten Lehrjahr sind wir
schon auf Brigaden aufgeteilt worden, in den
Schächten, da gab
es
Lehrfacharbeiter, die als Lehrlinge mitnehmen konnten. Meistens waren dann zwei Hauer vor Ort und ein Lernender.
Und ich habe ja selber später dann als
Lehrfacharbeiter mitgearbeitet. Das heißt, ich habe auch Lehrlinge gekriegt und musste denen zeigen, wo es da unten lang geht.
Und ich muss Ihnen auch ehrlich
sagen, die meisten sind nicht geblieben. Nach der Ausbildung waren die sofort weg.
Die Praxisausbildung, da gab’s extra ein Lehrrevier, für die
Lehrlinge aus dem ersten Lehrjahr.
Baggern gelernt,
naja,
die üblichen Arbeiten sind da mal vorgeführt worden,
dann durfte jeder
mal ran, aber so richtig ausbildungsmäßig war es dann
in der Praxis
bei den Lehrfacharbeitern in
den Brigaden. Und da durfte man dann auch acht Stunden mitmachen. Allerdings
als Lehrling, da haben sie noch keinen Deputatschnaps
bekommen,
sondern Schokolade
als Ersatz.
Freizeitaktivitäten bei der Wismut,
wenn Sie dort als Hauer gearbeitet haben,
dann haben Sie die Nase voll gehabt. Außerdem gab es ja auch noch ein Privatleben: Privatheben.
Das heißt, da ist ja keiner gekommen und hat Ihnen die Wohnung tapeziert. Das mussten Sie schon selber machen.
Und wenn sie einen Garten wollten,
da einen Bungalow einzubauen, das hat Ihnen ja auch keiner gemacht, mussten Sie auch selber machen. Ja.
Aus heutiger Sicht war das
verhältnismäßige Bild.
verhältnismäßig billig…wenn man kein Parteimitglied war,
war es aber schwierig an
die Urlaubsplätze ranzukommen, aber man hat
schon ab und zu auch mal einen Urlaubsplatz gekriegt, an der Ostsee. Urlaubsziele.
Wie soll das gewesen sein? Unterkunft, Es war kein Rundenkopf, Förderauflegung.
Vollverpflegung und ansonsten mit der Familie machen, was man so machen will. Also man musste nicht früh zum Appell kommen.
Das war auch schon alles vernünftig.
Das schönste war,
wenn sie nach Zinnowitz gekommen sind, da hat Ihnen jeder
Glück auf!” entgegen gerufen, weil Zinnowitz
war voll im Wismuthand. Da waren eigentlich jede zweite Reihe vo der Wismut belegt, gefühlsmäßig.Ja, sicher. Wir haben dann eine Neubauwohnung gekriegt, irgendwann. Weil
die Kinder hatten dann auch
gelegentlich was von der Wismut, wenn die nämlich Ferien hatten, durften sie mit mir in der Wismut-Küche essen gehen. geben.
Wir hatten auch in Gera Wismut-Küche, mehrere
sogar, eine war in Untermhaus,
eine in Bieblach in der alten
Wismutschule. Da hatten sie dann eine Neue dahin gebaut. Das riesige Altersheim, was da steht, das
war früher Wismut Lehrlingswohnheim. Das war alles voll mit Wismut Lehrlingen. Und meine Kinder in dem Alter auch, die fanden das ganz gut.
Immer 6-7 verschiedene Gerichte. Essen haben wir gar nicht genug gehabt.
Und das war billig. Kann man mit heute nicht vergleichen. Aber
was man natürlich dazu sagen muss,
ich habe damals meinen Bungalow gebaut, da hat mich die Wismut ganz schön unterstützt. Mit Baumaterialen.
Baumaterialien. Die waren ja knapp.
Naja, wenn man die entsprechenden Leute kennt,
Ja. oder man auch immer mal eine freiwillige Extraschicht eingelegt hat, sonnabends... Naja,
Sondern,
das ist so, wir hatten wirklich,
die Hauerbrigaden, die hatten übertrieben viel Akzisefreien Schnaps zur Verfügung. In einem Monat sechs Liter.
Das sind umgerechnet acht Flaschen. Mache haben Nicht wegzippen.
s auch geschafft, die gibt’s heut auch nicht
mehr.
Aber
wir haben das schon gelegentlich auch als Zahlungsmittel eingesetzt. Aber alle geworden ist das Schnaps trotzdem. Also
eine Flasche habe ich noch. Und die heb ich auch auf. Die Geschichte ist,
dass es dort zum ersten Mal bei der Wismut einen Streik gab.
Und da ging es darum,
die Kumpels, das war 1990,
die dort ausscheiden, einigermaßen abzufedern.
Und das war glaube ich ein 24-Stunden-Streik und das war in
Schmirchau, das Foto ist übrigens
von
meinem damaligen Kumpel gemacht
worden, weil der war nämlich Fotograf in Schmirchau zu der Zeit. Ich Seltsam.
Also ich habe das gegenwunden. hab deswegen auch ein paar Fotos mehr von dem. Für
mich ist keine Welt zusammengebrochen,
ich hab das euch ja vorhin schonmal gesagt. Ich war eigentlich
froh,
Mit der Meinung,
dass ich nun keine Nachtschichten mehr machen musste und so,
was wirklich körperlich doch relativ anstrengend war. Und wie gesagt, dann bin ich vom Regen in die Traufe gekommen und im Westen war alles noch viel schlimmer.
Viel schlimmer als das. Ich habe erst eine Zeit lang als Steiger gearbeitet.
Ich habe zu Hause eine Deutschlandkarte, da
sind überall sind
Wimpel, wo ich gesprengt habe,
wo ich als Bergmann gearbeitet habe.
Das war eine ganz interessante Sache,
könnte ich Ihnen heute noch auf die Minute genau erklären,
was da alles abging. Also wir hatten hier gerade eine Demonstration, in der hier immer Donnerstag stattgefunden hat.
Und das ist ja bekanntlich am Donnerstag gewesen,
als sie die Mauer aufgemacht
haben. Naja, am Samstag, da war ich mit meiner Familie schon im Westen.Wir waren auch nicht die Einzigen.
Aber ich war lange nicht der Einzige. Und mal doch war das mutig.
Am Montag war die Wismut leer. Die paar die auf Arbeit waren, die konnten sie erstmal heim schicken.
Die waren erstmal alle fort. Ja,
bei den Massen, die da über die Grenze sind,
bis die wieder zurück waren
Da waren wir 200 rum. Und ja, dann freilich. Und
dann wurde erstmal noch mal weitergearbeitet,
aber das hat sich dann angedeutet,
dass die Russen das Zeug nicht mehr kriegen.
Dann wussten wir ja schon Jahre vor der Wende,
dass die Vorräte hier zu Ende gehen oder viel tiefer
lagern
und weit über Weltmarktpreisen
produziert worden sind. Was die da aus dem
Tage, wir 100 Prozent, Tage, wir ausgeholt haben,
sind immer 1000 Meter Tiefe Umgeheuert. Tagebau rausgeholt haben… das war ökonomisch unvertretbar. Und
da war es ziemlich logisch,
dass irgendwann die das mit Feierabend macht. Dass sie saniert werden, was ja gut ist, das steht auf einem anderen Blatt.
Aber mit 20.000 Leuten können Sie die nicht
sanieren. Also gab es dann die
Alternative:
Das Arbeitsverhältnis zu beenden,
sich auszahlen zu lassen. Da gab’s eine…na, wie soll ich jetzt sagen? Da gab es eben
Geld dafür, für die Leute, die freiwillig gegangen sind. Sie haben sie viele Jahre schon auf dem Buckel hatten, also die haben eine Entschädigung bekommen.
Könnte ich auch noch sagen, wie hoch die war, aber das ist jetzt mal nicht so relevant. Und da musste man sich um was Neues kümmern.
Und da ich ausgebildeter Steiger war,
war es nicht so schwer da im Westen was zu finden.[...] Ja, wie gesagt, es war halt nicht mehr zu Hause. Das war nicht schmerzhaft.
Das war schmerzhaft für heute, diese ehrenbelangten
Fahrten. Aber das habe ich nicht lange hinter Mir.
bei mir ist es ist schon in Ordnung, wie das bei den Anderen ist,
weiß ich nicht.Naja,
für sowas hätte ich gar keine Zeit gehabt. Wenn ich so ab und zu mal jemanden treffe, ja, da reden wir schon mal über dies und jenes.
Aber wie gesagt, sind nicht mehr viele! Selbstverständlich kann ich Gut.
das. Wissen Sie warum?
Weil das die Lehrlinge bei ihrer Ausbildung
am ersten Tag lernen mussten.
Sehr gut, also ich habe mit von Ronneburg die unter
Tage-Nachmodulation angeguckt, das kommt das ziemlich nah ran. Sehr schön. Das ist
ja nicht so,
dass man da ganz weg ist vom Uranbergbau.
Das heißt, ich
war später noch in anderen Bergwerken und auch öfters mal in
irgendwelchen Besucherbergwerken. Amüsier mich da gelegentlich über die Leute, die da Führungen geben, wenn sie nicht direkt dort gearbeitet haben.
Kommt gelegentlich ein bisschen Grütze raus,
weil’s eigentlich bergmännischer Unsinn ist, aber… aber es wird in der Regel gut dargestellt. Man ist ja da nicht weg.
Da gibt es ja den Spruch, einmal Bergmann, immer Bergmann. Da ist schon was dran.
Ja, man hat auch so alles gelernt, was man
macht. Wenn jemand zu blöd war zum hauern, der hat sich das eben mal zeigen lassen, dann geht's.
Es. Aber die Leute waren hart arbeiten gewöhnt.
Und die scheuen keine Arbeit.Auf jeden Fall. Stärker als Andere.
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